Stephan Roiss: Triceratops

  1. 20. Apr 2021
    19:30 - 21:00

Musil-Institut Klagenfurt Bahnhofstraße 50
9020 Klagenfurt

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Stephan Roiss erzählt in „Triceratops“ – nominiert für den deutschen Buchpreis – die Geschichte eines namenlosen Jungen, der dem Trauma zu entfliehen versucht. Er malt Monster in seine Schulhefte und spricht von sich selbst als Wir. Seine Mutter schluckt Neuroleptika, sein bibeltreuer Vater kocht nur Frankfurter, und seine Schwester bewegt sich wie ein Geist durchs Haus.

Die einzigen Vertrauten des Jungen sind die Aschbach-Großmutter und später die blauhaarige Helix, die auf ihrem Snakeboard in sein Leben fährt. Eines Tages ereignet sich eine Tragödie, die das Wir und die ganze Familie von Grund auf erschüttert.


Stephan Roiss, 1983 in Linz geboren, lebt als freier Autor und Musiker („Äffchen & Craigs“, „Fang den Berg“) in Ottensheim und Graz. Er absolvierte den Masterstudiengang am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und schreibt Prosa, Lyrik, Texte für Graphic Novels sowie szenisch-performative Texte. Seine Hörspiele wurden u. a. via SWR, MDR und Deutschlandradio Kultur ausgestrahlt. „Triceratops“ ist sein erster Roman, für den er das Start-Stipendium des Bundeskanzleramts Österreich und das Jubiläumsfondsstipendium der Literar Mechana erhielt. Auszüge daraus wurden bereits mit dem Förderpreis Floriana 2016 ausgezeichnet. 2020 war Stephan Roiss für den Deutschen Buchpreis nominiert.


Moderation und Gespräch: Wolfgang Straub

Lesung

Stephan Roiss: Triceratops